Pilze

Kanton Freiburg

Pilzwetter

Eine Karte der Wälder im Kanton Freiburg, in denen jede Art am ehesten wächst, geschätzt nach Höhe, Waldtyp und Gelände, mit den Funden der nationalen Datenbank SwissFungi, dem Wetter der letzten Tage und den Sammelregeln.

Karte der wahrscheinlichen Fundorte

Wählen Sie eine Art: Die Karte färbt die Wälder, in denen ihr Lebensraum gegeben ist. Das ist eine Schätzung, keine Garantie: Pilze hängen auch vom Boden, den vorhandenen Bäumen und vom Wetter ab.

Kategorie
Geschätzte Wahrscheinlichkeit Gering Mittel Hoch Funde (5-km-Raster)

Die Arten

Die häufigsten Arten im Kanton, essbare, giftige und tödliche. Die Filter der Karte gelten auch für diese Liste.

Steinpilz (Boletus edulis)
Foto: Jörg Hempel, CC BY-SA 3.0 de

Steinpilz

Boletus edulis

Essbar · nach Kontrolle

Saison
Juni – Oktober
Lebensraum
Laub- und Nadelwald, saurer Boden · 500–1700 m

Unter Fichten, Weisstannen und Buchen, oft am Waldrand und auf saurem Boden. Erscheint vor allem nach warmen Regenfällen, vom Sommer bis in den Herbst.

Verwechslungen: Gallenröhrling (Tylopilus felleus), nicht giftig, aber ungeniessbar bitter: rosa Poren und dunkles Netz am Stiel. Röhrlinge mit roten Poren, darunter der Satansröhrling, meiden.

95 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Sommer-Steinpilz (Boletus reticulatus)
Foto: Rude, CC BY-SA 3.0

Sommer-Steinpilz

Boletus reticulatus

Essbar · nach Kontrolle

Saison
Mai – September
Lebensraum
Laubwald · 430–1000 m

Unter Eichen und Buchen, in lichten, warmen Wäldern, ab dem Spätfrühling.

Verwechslungen: Der ungeniessbare Gallenröhrling und Röhrlinge mit roten Poren, die zu meiden sind.

24 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Maronen-Röhrling (Imleria badia)
Foto: Jean-Pol GRANDMONT, CC BY 3.0

Maronen-Röhrling

Imleria badia

Essbar · nach Kontrolle

Saison
August – November
Lebensraum
Nadelwald, saurer Boden · 500–1500 m

Unter Nadelbäumen, vor allem Fichten, auf saurem Boden, manchmal auf moosigen Strünken.

Verwechslungen: Kaum gefährliche Verwechslungen. Die Poren blauen auf Druck, was bei dieser Art normal ist.

97 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Eierschwamm (Cantharellus cibarius)
Foto: Strobilomyces, CC BY-SA 3.0

Eierschwamm

Cantharellus cibarius

Essbar · nach Kontrolle

Saison
Juni – Oktober
Lebensraum
Laub- und Nadelwald, saurer Boden · 450–1600 m

Im Moos unter Buchen, Fichten und Weisstannen, gesellig, auf eher saurem Boden.

Verwechslungen: Falscher Eierschwamm (Hygrophoropsis aurantiaca) mit echten, dichten Lamellen, und der giftige Ölbaumpilz (Omphalotus), der büschelig auf Holz wächst. Der Eierschwamm hat Leisten, keine Lamellen.

83 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Herbsttrompete (Craterellus cornucopioides)
Foto: Jean-Pol GRANDMONT, CC BY 3.0

Herbsttrompete

Craterellus cornucopioides

Essbar · nach Kontrolle

Saison
August – November
Lebensraum
Laubwald · 430–1200 m

In Scharen im Laub von Buchen- und Eichenwäldern, auf frischem Boden.

Verwechslungen: Wenig Verwechslungsgefahr: die schwarze, bis in den Stiel hohle Trompetenform ist typisch.

36 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Trompetenpfifferling (Craterellus tubaeformis)
Foto: Miika Silfverberg from Vantaa, Finland, CC BY-SA 2.0

Trompetenpfifferling

Craterellus tubaeformis

Essbar · nach Kontrolle

Saison
September – November
Lebensraum
Nadelwald, saurer Boden · 700–1700 m

Im Moos feuchter Nadelwälder, oft in grosser Zahl, bis zu den ersten Frösten.

Verwechslungen: Der tödlich giftige Spitzgebuckelte Raukopf wächst am gleichen Ort. Der Trompetenpfifferling hat gegabelte Leisten und einen hohlen, gelben Stiel, der Raukopf echte rostbraune Lamellen.

59 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum)
Foto: D J Kelly, Public domain

Semmelstoppelpilz

Hydnum repandum

Essbar · nach Kontrolle

Saison
August – November
Lebensraum
Laub- und Nadelwald · 430–1500 m

Unter Laub- wie Nadelbäumen, oft in Kreisen. Erkennbar an den Stacheln unter dem Hut.

Verwechslungen: Kaum gefährliche Verwechslungen. Ältere Exemplare werden bitter.

68 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Parasol (Macrolepiota procera)
Foto: Holger Krisp, CC BY 3.0

Parasol

Macrolepiota procera

Essbar · nach Kontrolle

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Laub- und Nadelwald, Waldränder und Lichtungen · 430–1300 m

Am Waldrand, auf Lichtungen und in lichten Wäldern, manchmal auf angrenzenden Wiesen.

Verwechslungen: Kleine Schirmlinge, darunter tödlich giftige: nur grosse Exemplare (Hut über 10 cm) mit verschiebbarem Ring sammeln.

54 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Speisemorchel (Morchella esculenta)
Foto: TOMMES-WIKI, CC BY-SA 3.0

Speisemorchel

Morchella esculenta

Essbar · nach Kontrolle

Roh giftig: nur gut gekocht essen.

Saison
März – Mai
Lebensraum
Laubwald, Kalkboden · 430–900 m

Im Frühling in Auenwäldern, unter Eschen und Ulmen, auf kalkhaltigem Boden.

Verwechslungen: Die tödlich giftige Frühjahrs-Giftlorchel mit hirnartig gewundenem Hut ohne Waben.

56 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Edel-Reizker (Lactarius deliciosus)
Foto: Eric Steinert, CC BY-SA 3.0

Edel-Reizker

Lactarius deliciosus

Essbar · nach Kontrolle

Saison
August – Oktober
Lebensraum
Nadelwald, Kalkboden · 430–1200 m

Unter Föhren, im Gras oder in der Nadelstreu, eher auf Kalkboden. Die Milch ist karottenorange.

Verwechslungen: Andere Reizker mit oranger Milch, weniger schmackhaft, und giftige Milchlinge mit weisser Milch.

17 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Frauen-Täubling (Russula cyanoxantha)
Foto: Panterka, CC BY-SA 3.0

Frauen-Täubling

Russula cyanoxantha

Essbar · nach Kontrolle

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Laubwald · 430–1200 m

Unter Buchen und Eichen, vom Sommer bis zum Herbst.

Verwechslungen: Täublinge sind zahlreich und schwer zu unterscheiden, einige sind giftig. Junge Grüne Knollenblätterpilze, tödlich giftig, können einem grünlichen Täubling ähneln.

133 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Krause Glucke (Sparassis crispa)
Foto: Dominicus Johannes Bergsma, CC0

Krause Glucke

Sparassis crispa

Essbar · nach Kontrolle

Saison
August – Oktober
Lebensraum
Nadelwald · 430–1200 m

Am Fuss von Föhren, seltener anderer Nadelbäume, als grosse schwammartige Kugel.

Verwechslungen: Kaum gefährliche Verwechslungen. Nadeln und Erde gut entfernen.

12 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Mairitterling (Calocybe gambosa)
Foto: Strobilomyces, CC BY-SA 4.0

Mairitterling

Calocybe gambosa

Essbar · nach Kontrolle

Saison
April – Juni
Lebensraum
Laubwald, Waldränder und Lichtungen · 430–1300 m

Im Frühling an Waldrändern, in Hecken und Wiesen mit Gebüsch, oft in Hexenringen.

Verwechslungen: Der giftige Riesen-Rötling, eher im Sommer und Herbst, und der tödlich giftige Ziegelrote Risspilz mit faserigem, rötendem Hut.

30 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Birkenpilz (Leccinum scabrum)
Foto: Mahagaja, CC BY-SA 3.0

Birkenpilz

Leccinum scabrum

Essbar · nach Kontrolle

Nur junge Exemplare gut gekocht essen.

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Laubwald, Waldränder und Lichtungen · 430–1400 m

Nur unter Birken, in lichten Wäldern, Mooren und an Waldrändern.

Verwechslungen: Kaum gefährliche Verwechslungen.

33 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Goldröhrling (Suillus grevillei)
Foto: Luridiformis, CC BY 3.0

Goldröhrling

Suillus grevillei

Essbar · nach Kontrolle

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Nadelwald · 600–1900 m

Nur unter Lärchen, in Wytweiden und Bergwäldern.

Verwechslungen: Andere schmierige Röhrlinge (Suillus), ohne ernste Gefahr. Die schleimige Huthaut abziehen.

25 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Honiggelber Hallimasch (Armillaria mellea)
Foto: Stu's Images, CC BY-SA 3.0

Honiggelber Hallimasch

Armillaria mellea

Essbar · nach Kontrolle

Roh giftig: nur gut gekocht essbar, und nicht von allen vertragen.

Saison
September – November
Lebensraum
Laub- und Nadelwald · 430–1300 m

Büschelig auf Strünken und Totholz, manchmal an lebenden Bäumen, im Herbst.

Verwechslungen: Der tödlich giftige Gift-Häubling, der ebenfalls büschelig auf Totholz wächst, und der giftige Grünblättrige Schwefelkopf.

9 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Violetter Rötelritterling (Lepista nuda)
Foto: Jimmie Veitch (Mushroom Observer), CC BY-SA 3.0

Violetter Rötelritterling

Lepista nuda

Essbar · nach Kontrolle

Nur gut gekocht essen.

Saison
September – Dezember
Lebensraum
Laub- und Nadelwald · 430–1400 m

In der Streu von Laub- und Nadelwäldern, im Spätherbst bis zu den Frösten.

Verwechslungen: Violette Schleierlinge (Cortinarius), teils giftig: sie haben einen spinnwebartigen Schleier und rostbraunes Sporenpulver.

87 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Austern-Seitling (Pleurotus ostreatus)
Foto: Jean-Pol GRANDMONT, CC BY 3.0

Austern-Seitling

Pleurotus ostreatus

Essbar · nach Kontrolle

Saison
Oktober – März
Lebensraum
Laubwald · 430–1100 m

Dachziegelartig auf Totholz oder geschwächten Laubbäumen, vor allem Buchen, vom Spätherbst bis in den Winter.

Verwechslungen: Im Wald kaum gefährliche Verwechslungen. Alte Exemplare sind zäh.

63 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Mönchskopf (Infundibulicybe geotropa)
Foto: Jean-Pol GRANDMONT, CC BY 3.0

Mönchskopf

Infundibulicybe geotropa

Essbar · nach Kontrolle

Saison
August – November
Lebensraum
Laubwald, Waldränder und Lichtungen · 430–1300 m

In Kreisen in lichten Laubwäldern, an Waldrändern und auf Lichtungen, im Herbst.

Verwechslungen: Der giftige Riesen-Rötling und kleine weisse Trichterlinge, ebenfalls giftig. Der Mönchskopf hat einen Buckel in der Hutmitte.

55 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Fliegenpilz (Amanita muscaria)
Foto: Kieran Roy Powell, CC BY 4.0

Fliegenpilz

Amanita muscaria

Giftig

Giftig: neurologische Störungen (Verwirrung, Unruhe), teils schwer.

Saison
Juli – November
Lebensraum
Laub- und Nadelwald, saurer Boden · 430–1800 m

Unter Birken und Fichten, auf saurem Boden, vom Sommer bis zum Herbst.

Verwechslungen: Vom Regen ausgewaschen verliert er die weissen Flocken und kann täuschen. Nie Wulstlinge essen.

121 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Pantherpilz (Amanita pantherina)
Foto: George Chernilevsky, Public domain

Pantherpilz

Amanita pantherina

Giftig

Giftig: schwere neurologische Vergiftung, stärker als beim Fliegenpilz.

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Laub- und Nadelwald · 430–1500 m

Unter Laub- und Nadelbäumen, vom Sommer bis zum Herbst.

Verwechslungen: Der Perlpilz (Amanita rubescens), dessen Fleisch rötet, gehört in die Hand von Fachleuten.

30 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Satans-Röhrling (Rubroboletus satanas)
Foto: Archenzo, CC BY-SA 3.0

Satans-Röhrling

Rubroboletus satanas

Giftig

Giftig: heftige Magen-Darm-Beschwerden.

Saison
Juli – September
Lebensraum
Laubwald, Kalkboden · 430–900 m

Unter Eichen und Buchen, in warmen Wäldern auf Kalkboden, im Sommer.

Verwechslungen: Andere Röhrlinge mit roten Poren. Sein Hut ist weisslich, der bauchige Stiel rot.

11 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare)
Foto: Alan Rockefeller, CC BY-SA 4.0

Grünblättriger Schwefelkopf

Hypholoma fasciculare

Giftig

Giftig: ernste Magen-Darm-Beschwerden.

Saison
März – Dezember
Lebensraum
Laub- und Nadelwald · 430–1600 m

Büschelig auf Strünken von Laub- und Nadelbäumen, fast das ganze Jahr.

Verwechslungen: Hallimasch und Stockschwamm, die ebenfalls büschelig auf Holz wachsen. Seine Lamellen sind grünlich gelb.

194 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Riesen-Rötling (Entoloma sinuatum)
Foto: Archenzo, CC BY-SA 3.0

Riesen-Rötling

Entoloma sinuatum

Giftig

Giftig: heftige Magen-Darm-Beschwerden, häufige Vergiftungsursache.

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Laubwald, Waldränder und Lichtungen · 430–1000 m

Unter Eichen und Buchen, am Waldrand, im Sommer und Herbst.

Verwechslungen: Mönchskopf, Mairitterling und Mehlräsling. Seine Lamellen werden rosa.

2 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Tiger-Ritterling (Tricholoma pardinum)
Foto: Eric Steinert, CC BY-SA 3.0

Tiger-Ritterling

Tricholoma pardinum

Giftig

Giftig: heftige Magen-Darm-Beschwerden.

Saison
August – Oktober
Lebensraum
Laub- und Nadelwald, Kalkboden · 600–1500 m

Unter Buchen und Weisstannen, auf Kalkboden, vor allem im Bergland.

Verwechslungen: Andere graue, essbare Ritterlinge wie der Erd-Ritterling.

28 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)
Foto: Archenzo, CC BY-SA 3.0

Grüner Knollenblätterpilz

Amanita phalloides

Tödlich

Tödlich: verursacht die meisten Pilztodesfälle. Die ersten Beschwerden treten erst nach 6 bis 24 Stunden auf, wenn die Leber bereits geschädigt ist.

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Laubwald · 430–1000 m

Unter Eichen und Buchen, vom Sommer bis zum Herbst.

Verwechslungen: Grünliche Täublinge, Champignons und Ritterlinge. Er hat weisse Lamellen, einen Ring und eine sackartige Knolle am Stielgrund: den Stiel immer ganz ausgraben.

57 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Kegelhütiger Knollenblätterpilz (Amanita virosa)
Foto: Ben DeRoy, Public domain

Kegelhütiger Knollenblätterpilz

Amanita virosa

Tödlich

Tödlich: dieselben Gifte wie beim Grünen Knollenblätterpilz.

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Nadelwald, saurer Boden · 700–1700 m

Unter Fichten und Buchen, auf saurem Boden, vor allem im Bergland.

Verwechslungen: Weisse Champignons und weisse Schirmlinge. Er ist ganz weiss, mit Knolle und Ring.

16 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Spitzgebuckelter Raukopf (Cortinarius rubellus)
Foto: Eric Steinert, CC BY-SA 3.0

Spitzgebuckelter Raukopf

Cortinarius rubellus

Tödlich

Tödlich: zerstört die Nieren. Die Beschwerden treten erst nach 2 Tagen bis 3 Wochen auf.

Saison
August – Oktober
Lebensraum
Nadelwald, saurer Boden · 800–1800 m

Im Moos saurer, feuchter Nadelwälder, vor allem im Bergland.

Verwechslungen: Der Trompetenpfifferling, der am gleichen Ort wächst. Der Raukopf hat echte rostbraune Lamellen und gelbe Gürtel am Stiel.

41 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Gift-Häubling (Galerina marginata)
Foto: Alan Rockefeller, CC BY-SA 4.0

Gift-Häubling

Galerina marginata

Tödlich

Tödlich: dieselben Gifte wie beim Grünen Knollenblätterpilz.

Saison
Mai – November
Lebensraum
Nadelwald · 430–1700 m

Büschelig auf Totholz von Nadelbäumen, seltener von Laubbäumen, fast das ganze Jahr.

Verwechslungen: Der essbare Stockschwamm und der Hallimasch. Kleine braune Büschelpilze auf Holz nie ohne Kontrolle sammeln.

76 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Kahler Krempling (Paxillus involutus)
Foto: Petar Milošević, CC BY-SA 4.0

Kahler Krempling

Paxillus involutus

Tödlich

Möglicherweise tödlich: kann einen Zerfall der roten Blutkörperchen auslösen, auch nach jahrelangem Genuss ohne Probleme.

Saison
Juli – Oktober
Lebensraum
Laub- und Nadelwald · 430–1500 m

Unter Birken, Eichen und Fichten, sehr häufig.

Verwechslungen: Früher gegessen, heute nie mehr essen. Eingerollter Hutrand, Lamellen bräunen auf Druck.

63 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Frühjahrs-Giftlorchel (Gyromitra esculenta)
Foto: Toffel, CC BY-SA 3.0

Frühjahrs-Giftlorchel

Gyromitra esculenta

Tödlich

Tödlich: schädigt Leber und Nervensystem, auch gekocht. Auch die Kochdämpfe sind giftig.

Saison
März – Mai
Lebensraum
Nadelwald · 600–1500 m

Im Frühling unter Föhren und Fichten, auf sandigem Boden oder bei morschem Holz.

Verwechslungen: Morcheln. Die Lorchel hat einen hirnartigen Hut ohne Waben.

8 Funde im Kanton (SwissFungi)

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Sammelregeln

  • Höchstens 2 kg pro Person und Tag, alle Arten zusammen.
  • Sammeln erlaubt von 7 bis 20 Uhr.
  • Geschützte Arten dürfen nicht gesammelt werden.
  • Vollständiges Verbot in Naturschutzgebieten und im Pilzreservat La Chanéaz (Montagny), dessen Pilzlehrpfad offen bleibt.
  • Zu alte oder unbekannte Pilze stehen lassen.

Quelle: Art. 26 des Reglements über den Natur- und Landschaftsschutz und Seite «Pilze» des Staates Freiburg (französisch).

Pilzkontrolle

Der Kanton ernennt amtliche Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleure, ausgebildet nach den Vorgaben der VAPKO (Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz). Bringen Sie das ganze Sammelgut, nach Arten getrennt, in einem Korb und nicht in einem Plastiksack.

Amtliche Liste der Kontrollstellen (PDF)

Die Liste wird vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (LSVW) aktuell gehalten.

Wie die Karte berechnet wird

Der Kanton ist in Quadrate von 200 m eingeteilt. Für jedes Quadrat mit Wald sind die Höhe (swisstopo), der Waldanteil und der Nadelholzanteil (Landesforstinventar, Satellitenbilder) sowie die Hangneigung bekannt. Das Gestein unter dem Boden (lithologische Karte von swisstopo) zeigt, ob das Gelände eher kalkhaltig oder eher sauer ist. Jede Art hat einen Höhenbereich, einen bevorzugten Waldtyp und teils eine Vorliebe für Waldränder oder für kalkhaltigen bzw. sauren Boden: Je besser ein Quadrat passt, desto dunkler ist seine Farbe. Das Gestein ist nur ein Hinweis auf den Oberboden (unter Wäldern versauert ihn die Streu oft): Dieses Kriterium zählt deshalb weniger als die anderen. Genaue Baumarten und lokale Feuchtigkeit sind in diesem Massstab nicht bekannt. Die Funde von SwissFungi werden zum Schutz der Standorte im 5-km-Raster veröffentlicht: Sie zeigen, wo die Art schon gesehen wurde, nicht den genauen Ort.

Häufige Fragen

Wo findet man im Kanton Freiburg Pilze?

Vor allem in den grossen Wäldern des Kantons: in den Nadel- und Mischwäldern der Voralpen (Greyerz, Vivisbach, Sense) und in den Buchen- und Mischwäldern des Mittellands und der Broye. Die Karte dieser Seite zeigt für jede Art die Wälder, deren Höhe und Baumarten ihr entsprechen.

Wie viele Pilze darf man im Kanton Freiburg sammeln?

Höchstens 2 kg pro Person und Tag, alle Arten zusammen, und nur von 7 bis 20 Uhr (Art. 26 des Reglements über den Natur- und Landschaftsschutz). Geschützte Arten und Reservate, darunter das Pilzreservat La Chanéaz in Montagny, sind vom Sammeln ausgenommen.

Wo kann man im Kanton Freiburg Pilze kontrollieren lassen?

Bei einer amtlichen Pilzkontrolle, die vom Kanton ernannt ist. Der Staat Freiburg veröffentlicht die Liste der Kontrollstellen auf seiner Seite über Pilze. Bringen Sie das ganze Sammelgut, sortiert und in einem Korb.

Wann wachsen Pilze?

Die meisten Arten wachsen vom Spätsommer bis in den Herbst, ein bis zwei Wochen nach ergiebigem Regen (mehrere Dutzend Millimeter) und anschliessend milden Tagen. Einige, wie die Morchel und der Mairitterling, wachsen im Frühling. Die Anzeige dieser Seite fasst Regen und Temperatur der letzten Tage in vier Regionen des Kantons zusammen.

Was tun bei einer Pilzvergiftung?

Rufen Sie Tox Info Suisse unter 145 an, Tag und Nacht, oder im Notfall die 144. Bewahren Sie Reste der Mahlzeit und der Pilze für die Bestimmung auf. Die schwersten Vergiftungen, durch den Grünen Knollenblätterpilz oder gewisse Raukopfarten, zeigen sich erst nach Stunden oder sogar Tagen.

Zeigt die Karte genaue Fundorte?

Nein. Sie schätzt die günstigen Wälder aus allgemeinen Daten zu Höhe und Bäumen, in Quadraten von 200 m. Die echten Funde von SwissFungi werden bewusst im 5-km-Raster veröffentlicht. In der Schweiz ist der Wald frei zugänglich (Art. 699 ZGB), Reservate und lokale Verbote sind aber zu beachten.